Das Thermalbad Vöslau hat ab 25. April seine Türen geöffnet.

Bad Vöslau, April 2015. In Bad Vöslau beginnt der Sommer am 25. April. An diesem Tag öffnet das Thermalbad Vöslau seine Türen und bietet während der nächsten Monate unvergleichbare Erlebnisse ganz im Stil der Sommerfrische.

Die Badesaison läuft von 25. April bis 27. September 2015.

Das Geheimnis ewiger Jugend liegt in der Quelle

Im Thermalbad Vöslau sprudelt die ewige Jugend. Der Star im Bad ist das Wasser und das Herzstück des Bades ist das grüne Becken, das von der Ursprungsquelle gespeist wird. Diese ist unglaubliche 15.000 Jahre alt und liegt in 660 Metern Tiefe. Dort wurde das Wasser von Verunreinigungen und Umwelteinflüssen geschützt und konnte so zu dem werden, was es heute ist: klar und rein, mit wertvollen Mineralstoffen. So wird jeder Sprung ins kühle Nass zu einem wahren Vergnügen.

Erholung ganz im Stil der Sommerfrische

Ob Schwimmen in reinem Mineralwasser oder Relaxen im ruhigen Waldbecken, Action beim Beachvolleyball oder eine wohltuende Massage im Saunabereich, einen köstlichen Milchshake in der Milchbar oder ein Mittagsschläfchen in einer Hängematte im Marienpark – ab dem 25. April präsentiert sich das Thermalbad Vöslau wieder als einmaliger und einladender Ort voll Sommerfrische und bietet seinen Gästen auf dem 45.000 m² großen Parkareal mit wildromantischen Felsenlandschaften und duftenden Föhrenwäldern ein reichhaltiges Angebot voll Badespaß, Freizeitvergnügen und Entspannung. Für das kulinarische Angebot sorgen das Restaurant „Kabane 21“ – betrieben von Familie Schmid – der Eispavillon, die Milchbar im Föhrenwald, sowie das Saunastüberl.

Ein Bad mit Geschichte und vielen Geschichten

Die Vöslauer Kurlisten lesen sich wie das Who-is-Who aus Wissenschaft, Kunst und Literatur und immer wieder erforschten Historiker, wer, wann, wie oft und vor allem mit wem aus der Hitze der Stadt in die Kühle des Kurortes flüchtete.

Nicht nur Könige und Kaiser – wie zB Franz Josef und seine Frau Elisabeth –  zog es zur Sommerfrische nach Bad Vöslau: berühmte Architekten kamen, vornehmlich, um die Stadt in einen mondänen Kurort zu verwandeln.

Der Ringstraßenarchitekt Theophil Hansen entwarf neben der Parkanlage mit Badehütten auch einige Kleinbauten wie die Kassierhütte des Bades. Später wurde die Anlage von Peter Paul Brang, dem Erbauer des Wiener Dianabades, in seiner heutigen Form errichtet.

Zur Sommerfrische und Kur kamen Maler, wie Gustav Klimt, der sogar ein Treffen mit Emilie Flöge absagte, weil er lieber in Bad Vöslau blieb.

Ludwig van Beethoven wandelte öfters von Baden nach Bad Vöslau. Sein Leibarzt, Dr. Malfatti, war es, der auch die Quelle 1825 erstmals fassen ließ und Ludwig van Beethoven trank auf Anraten seines Leibarztes schon regelmäßig „Vöslauer“.

Weitere berühmte Besucher waren: die Tänzerin Fanny Elßler, sie verbrachte mehrere Sommer in Bad Vöslau und wirbelte mit ihren zarten Beinen das Thermalwasser auf; ebenso der Journalist, Schriftsteller und Begründer des Zionismus Theodor Herzl, der auch einige Runden im Wasserbecken kraulte; Hugo von Hofmannsthal war ebenfalls als Kind hier und der Architekt Adolf Loos residierte hier 1904, 1906 und 1911.

Nicht zu vergessen die Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner, die den Roman „Die Waffen nieder!“ schrieb – sie war 1904 in Bad Vöslau, ein Jahr bevor der Friedenskämpferin als erster Frau der Nobelpreis verliehen wurde. Auch Arthur Schnitzler war hier - 28 Mal um genau zu sein und er lernte im Thermalbad schwimmen. Sie sind somit in bester Gesellschaft!

 

Steckbrief

+43 (0)2252 76266
Maital 2
A-2540 Bad Vöslau ()

Lageplan anzeigen | Routenplanung


EUR 8,30 - Tageskarte Kästchen Werktags
25. April bis 27. September 2015 von 8.00 Uhr - 19.00 Uhr
Transparent Transparent Transparent
Anzeige