Ossiach ist berühmt wegen des Benediktinerstiftes. Das Kloster wurde im Jahr 1783 aufgelöst, doch schöpfen wir noch heute Kraft aus der spirituellen Tradition dieses Ortes. Die ehemalige Stiftskirche ist unsere Pfarrkirche. Unsere Gottesdienste an Sonn- und Feiertagen sind um 10 Uhr.

Die Stiftskirche Ossiach wurde um 1000 als romanische Pfeilerbasilika erbaut. Es war die älteste Klosterkirche der Benediktiner in Kärnten, die 1028 erstmals urkundlich erwähnt wurde. 65 Äbte lenkten die Geschicke des Klosters seit Beginn des 11. Jahrhunderts bis zur Aufhebung durch Kaiser Josef II. im Jahre 1783. Ein beliebtes Ziel für Reisende ist das Grab des polnischen Königs Boleslaus an der Nordseite der Kirche. Der König soll im Jahre 1081 als einfacher Pilger verkleidet in das Kloster eingetreten sein, um den Mord am Krakauer Bischof Stanislaus zu sühnen. Da er erst auf dem Totenbett seine wahre Identität preisgab, wird er auch der "Stumme Büßer von Ossiach" genannt.

Nach der Aufhebung des Klosters drohte der gänzliche Verfall von Stift und Kirche. Zwar erfolgten immer wieder einzelne Sanierungsmaßnahmen, aber erst in den Jahren 1965 bis 1975 konnte die gesamte Kirche gründlich restauriert werden. Die neue Friedhofskapelle ist mit einer um 1815 entstandenen Figurengruppe des Südtiroler Bildhauers Johann Probst ausgestaltet.

Seit 1969 bietet die Stiftskirche den festlichen Rahmen für die Konzerte des "Carinthischen Sommers". Die Orgel auf der Hauptempore aus dem Jahr 1971 ist dem berühmten Pianisten Wilhelm Backhaus gewidmet, der in dieser Kirche im Juni 1969 seinen letzten Klavierabend gab.

Steckbrief

0043 / 4243 - 2280
Ossiach 1
A-9570 Ossiach (K)

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Stiftskirche Ossiach
07. 01. – 09. 03. 2008 Sa / So 10 – 17 Uhr
10. 03. – 30. 03. 2008 täglich 10 – 17 Uhr
30. 03. – 30. 04. 2008 Sa / So 10 – 17 Uhr
01. 05. – 31. 10. 2008 täglich 09 – 18 Uhr
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