Schloss Deutschkreutz

Schloss Deutschkreutz, im mittleren Burgenland, wurde 1625 im Stil der italienischen Renaissance erbaut und liegt nur etwa 5 km vom ungarischen Sopron entfernt. Die Anlage des Schlosses ist eine für das Grenzland typische Kombination, eine Verbindung von Herrensitz, Kastell und Wirtschaftshof. Die vier Flügel bilden eine zweigeschossige Anlage um einen rechteckigen Arkadenhof und vier niedrige mit Zeltdächern gedeckte Ecktürme springen leicht in einen ehemaligen Wassergraben vor.

Geographisch zwar so weit von der italienischen Szene entfernt und zeitlich auch versetzt - aber ihr dennoch stilistisch und gedanklich ganz nahe - mag das Haus schon so manchen Besucher mit seinen klaren Proportionen und seiner besonders reinen Architektur gewaltig überrascht haben. Seit 1966 befindet es sich im Privatbesitz des Künstlers Anton Lehmden, der es seither konsequent aber sanft renoviert und bietet darüber hinaus mittlerweile auf über 800 qm Ausstellungsfläche einen Gesamteinblick in das künstlerische Schaffen seines Besitzers.

Unter seinen Erbauern, dem Fürstengeschlecht der ungarischen Magnaten Nadasdy, war Deutschkreutz im 17. Jahrhundert ein gesellschaftliches und kulturelles Zentrum. Um an diese Vergangenheit anzuschließen, hat es sich der Verein "Kultursignale Schloss Deutschkreutz" zur Aufgabe gemacht das Renaissanceschloss durch den Kultursommer Schloss Deutschkreutz wieder in eine Stätte des Kunstgenusses zurück zu verwandeln.

Steckbrief

+43 (0) 699 118 63 207

15. Mai - 15. September
Fr: 10 - 17 Uhr
Sa: 10 - 12 Uhr
So: 10 - 17 Uhr
Anmeldungen zu Führungen im Tourismusbüro Deutschkreuz!!
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