Ruine Kollmitz an der Thaya

Kollmitz ist eine lang gestreckte Felsenburg auf einem an drei Seiten von der Thaya umflossenen Bergsporn. Ab etwa 1250 wurde die Burg Kollmitz erbaut; eine Vorgängerburg stand auf einem Felsen am gegenüberliegenden Thayaufer. Kollmitz wurde nicht im Krieg zerstört, sondern 1708 verlassen und dann sehr rasch eine Ruine. Heute ist sie eine der größten Ruinenanlagen Niederösterreichs.

Museum

Die früheren Stallungen wurden als Museum adaptiert. Ausgestellt sind Landkarten und Stiche von Georg Matthäus Vischer sowie Informationen über die Burggeschichte und diverse Funde.

Es gibt eine Dokumentation über das Leben und Werk des Topographen Georg Matthäus Vischer (* 22.4.1628, Wenns / Tirol, + 13.12. 1696 in Linz)

Ein Teil des Museums ist mit Originalbodenplatten aus der Renaissancezeit ausgelegt, die aus dem Schutt herausgeholt wurden.

Weiters sieht man eine Fahne mit dem Wappen der „Freiherrn von Hofkirchen“, die den spätmittelalterlichen Ausbau von Kollmitz durchführten. Am Beginn des 30-jährigen Krieges wurden sie wegen ihres evangelischen Glaubens vertrieben. Ein später Nachfahre dieser Hofkirchen hat dem Verein zur Erhaltung der Ruine Kollmitz diese Fahne vor etlichen Jahren gespendet.

Besuchen Sie Kollmitz mit Freunden und Gästen, es gibt immer wieder Interessantes zu sehen. Bei größeren Gruppen ist eine Voranmeldung bei der Jausenstation sinnvoll (Martina Rieder: 0664 / 4615881).

 Die Jausenstation der Ruine Kollmitz ist von Mai bis Oktober, Mo-Fr 10:00-17:00 Uhr, Sa, So, Feiertag 10:00-18:00 Uhr geöffnet.

 

Steckbrief

0664 / 4615881
Kollmitzgraben

- freie Spenden
Jan-Dez (Führungen nach Voranmeldung)
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