Ritterburg Lockenhaus

Die Burg Lockenhaus wurde um das Jahr 1200 über dem Tal der Güns erbaut und trug anfangs den Namen Leucea. Heute gilt Sie als letzte echte Ritterburg Österreichs. Romanische und gotische Bauweise, zierliche Säulenfenster, Fresken, unterirdische Aspidenhalle. Krypta und andere Details aus dem 13. Jahrhundert zeugen von hochentwickeltem Kunstempfinden. Die Ritterburg im Herzen des Naturparks Geschriebenstein gelegen ist seit jeher ein imposanter Anziehungspunkt für Menschen aus den Bereichen Wirtschaft, Kunst, Kultur und Sport.

Burgführung

Der Festsaal

Im Festsall der Burg, der Platz für 600 Personen bietet, findet alljährlich das international bekannte
" Lockenhauser Kammermusikfest" unter der Leitung des weltberühmten Geigers Gidon Kremer statt. In diesem ehrwürdigen Festsaal werden auch größere Tagungen und Events abgehalten.

Das Fürstenzimmer

Barocksaal mit doppelten Stichkappen, geschaffen aus bedeutendem Stilempfinden, sicherlich eine Schöpfung des Baumeisters Pietro Orsolini aus Siena, der viel für Nadasdy gearbeitet hat.

Die Kapelle

Die Kapelle in der Hochburg ist durch den schönen Quaderbau vor allem aber des Freskobildes wegen, das den heiligen Nikolaus darstellt und zum frühest geschaffenen Baukern der Burg gehört bedeutsam. Eine enge Schneckenstiege führt in die zuhöchst gelegene Pfaffenstube, die ein gotisches Zimmerdekor und ein Wappen der Kanizsay aufweist.

Der Kultraum

Der geheimnisumwitterte Kultraum hat mit seinem magischen Lichtauge und der steinernen Hostienkammer in  der ganzen Welt nicht seinesgleichen. Er war und ist der magische Herzpunkt der Burg Lockenhaus. Die Erbauer müssen mathematische und astronomische Kenntnisse besessen haben. Durch das Lichtauge dringen Strahlen bestimmter Himmelskonstellationen ein und spiegeln sich in einem mit Wasser gefüllten Becken. Daß sich hieraus mystische Kulthandlungen erahnen lassen ist höchst wahrscheinlich.

Die Rauchkuchl

Die alte Burgküche wurde1557-59 erbaut. Der Küche mit der mächtigen Herdstelle sind zwei Kasematten, stattliche Vorratskammern, von wuchtigen Gewölbetonnen überdeckt, angeschlossen, sowie ein Speisenaufzug in die Hochburg. Von einer dieser Kasematten führt ein unterirdischer Fluchtweg hinaus ins Freie.

Der Rittersaal

Kapitellsaal der Tempelritter, frühgotische Säulenhalle. Die Bergformation bestimmte den Knick in der Längsachse. Fünf achteckige Säulen tragen die Gewölbegurten. Einmaliger künstlerischer Eindruck in einem gotischen Profanbau in Österreich.

Waffenkammer

Waffenkammer im fünfeckigen Berchfrit gelegen. Diente im 17. Jhdt. als Pulverturm. In den anderen Räumen waren viele Kriegswaffen aufbewahrt, Kanonen, Musketen, Brandstäbe, Mörser, Hellebarden, Eisenkugeln, Rüstungen und Folterwerkzeuge.

Burghotel

Wir verfügen über 160 Betten, die sich teilweise in der Hochburg und im Burghotel, das an der Burgmauer angebaut ist, befinden.

Doppelbettzimmer (Hotel): € 45,-

Zweibettzimmer (Apartment): € 35,-

Preise:

  • Burgbesichtigung:  € 5,-
  • Burgführung € 7,-

Steckbrief

Günserstraße 5

EUR 5,00
Saisoneröffnung Mittelalterspielplatz 1. April
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