Österreichischer Skulpturenpark

Im spektakulären Ambiente der Freiraumarchitektur des Schweizer Landschaftsarchitekten Dieter Kienast, eine 7 Hektar umfassende Topographie different gestalteter Gartenanlagen, die in ihrer räumlichen Erlebnisvielfalt durch Waldweiher, Lotusblütenteiche, Labyrinthe und Rosengärten bereichert ist, bietet der 7 km südlich von Graz gelegene Österreichische Skulpturenpark seinen BesucherInnen Überblick und Vergleich über zeitgenössische Skulptur. Mittlerweile treten an die 60 Arbeiten primär österreichischer KünstlerInnen verschiedener Generationen in Kommunikation mit international wichtigen Beiträgen skulpturalen Schaffens.

Geschichte

Ausgehend von der ambitionierten Haltung Emil Breisachs, des ehemaligen Intendanten des Landesstudios Steiermark, zeitgenössischer Skulptur auch außerhalb von Museen im öffentlichen Raum ein Begegnungsfeld mit dem Betrachter zu schaffen und ab 1981 Arbeiten auf dem ORF-Gelände zu platzieren, entwickelte sich die Idee einer adäquaten Positionierung österreichischen skulpturalen Schaffens im internationalen Kontext.

Um den heute mehr als 50 Skulpturen umfassenden Park abzusichern, ihn in einen fundierten wissenschaftlichen und breiten Kunst- und Kulturkontext zu integrieren und einer noch größeren Öffentlichkeit bekannt und zugänglich zu machen, ermöglichte Kurt Flecker, Kulturreferent des Landes Steiermark, in Abstimmung mit der Privatstiftung nun die Übernahme des Betriebs durch das Landesmuseum Joanneum unter der Leitung von Elisabeth Fiedler.

Zum Wesen des Österreichischen Skulpturenparks

Wenn Skulptur und Natur in Verbindung treten, reagieren sie aufeinander und es entwickelt sich eine Wechselbeziehung, die im Laufe der Zeit eine Geschichte erzählt und sich permanent ändert. Der Garten als vom Menschen gestaltete und doch ständig wachsende Natur korrespondiert im Österreichischen Skulpturenpark in besonderem Maße mit den der Witterung ausgesetzten, der Landschaft sich einfügenden oder auf diese reagierende Skulpturen.

Das Vokabular der zeitgenössischen Skulptur reicht von abstrakter Bildhauerei bis zu Alltagsgegenständen, von anthropomorphen Figurationen bis zu Gebrauchsobjekten. Der Dialog zwischen Standort und Skulptur soll dieses Vokabular sichtbar machen, also Aussagen über die Kunst, aber auch über die Gesellschaft, ihre Konflikte und Träume treffen und Begegnungsräume schaffen.

Führungen

  • Sonntag im Park
    Ein Rundgang durch den Österreichischen Skulpturenpark.
    Termine auf Anfrage.
  • Kunst und Natur 
    Die Landschaftskonzeption von Dieter Kienast im Österreichischen Skulpturenpark.
    Termine auf Anfrage.

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Post- und Büroadresse:

 

Marienplatz 1/1

A-8020 Graz

T: +43 316/80 17-9704
F: +43 316/80 17-9676

Steckbrief

Universalmuseum Joanneum (18 Angebote & Ideen)
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Thalerhofstr. 85

- Eintritt frei

April bis Oktober
Mo–So 10-20 Uhr
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