MAMUZ Schloss Asparn/Zaya & MAMUZ Museum Mistelbach



MAMUZ: Das neue Erlebnis- und Kompetenzzentrum für Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie!

Entdecken, staunen, ausprobieren! Das ist die neue Devise im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya und Museum Mistelbach. 40.000 Jahre Menschwerdung sind durch den Zusammenschluss zweier hochkarätiger Museen zu einem gemeinsamen Museumszentrum „MAMUZ“ nun noch umfassender und moderner präsentiert.

MAMUZ ist die neue Marke, die das Urgeschichtemuseum Niederösterreich Asparn/Zaya und das MZM Museumszentrum Mistelbach vereint. Die Standorte selbst bekommen damit ebenso einen neuen Namen.

  • MAMUZ Schloss Asparn/Zaya
  • MAMUZ Museum Mistelbach

„40.000 Jahre Mensch“ ist das Credo des Urgeschichtemuseums MAMUZ, das an seinen beiden Standorten immer wieder neu und umfangreich aufbereitet wird. MAMUZ versteht sich als Erlebnismuseum, in das zahlreiche Wissenschaftler ihr Know-How einbringen um die Geschichte erlebbar zu machen. Mit moderner und vor allem interaktiver Ausstellungsgestaltung bewegen sich BesucherInnen durch die Niederösterreichische Landessammlung der Ur- und Frühgeschichte und erleben ebenso beeindruckende Fundobjekte aus der Mittelalterarchäologie.

Reiterbögen
Archäologie / Experiment / Rekonstruktion

13. April – 24. November 2019

Die Reiterkrieger der Skythen, Hunnen, Awaren und Ungarn waren wegen ihrer Kampftechnik mit Pfeil und Bogen gefürchtet. Ihre Bögen waren aus Holz, Horn und Knochen zusammengesetzt, was ihnen eine enorme Kraft verlieh. Wenn sie heute ausgegraben werden, ist davon jedoch nur mehr wenig über.

Eine Gruppe ungarischer Bogenbauer hat die archäologischen Überreste der Bögen, Pfeile und Köcher der Reiterkrieger aus der Zeit 500 v. Chr. bis 500 n. Chr. genauer betrachtet. Die Ausstellung zeigt historische Funde aus Österreich und Ungarn, Versuche, die sich mit Materialien, Wirkung und Durchschlagskraft der Waffen beschäftigen, sowie die Rekonstruktion der einzelnen Elemente - von den Bögen, den Pfeilen bis hin zu den Köchern.

Besondere Highlights der Ausstellung sind Einblicke in die Arbeit der Archäologen: Bei einem Experiment wurde ein Bogen vergraben, um die Vergänglichkeit der Materialien zu testen. Die Ergebnisse lassen wichtige Rückschlüsse auf Originalfunde zu.

 

 

MAMUZ Museum Mistelbach

Das MZM Museumszentrum Mistelbach beherbergte die sechs Jahre seines Bestehens das Museum Lebenswelt Weinviertel und das nitschmuseum. BesucherInnen wurde ein abwechslungsreiches Programm durch stetig wechselnde, hochkarätige kulturhistorische Ausstellungen und deren Begleitveranstaltungen geboten. Das nitschmuseum bleibt am Standort – als unabhängiges Museum – bestehen. In der neuen Konstellation werden in der 737 m² großen Ausstellungshalle der bisherigen Lebenswelt Weinviertel künftig wechselnde Highlight-Ausstellungen als perfekte Ergänzung zur neu aufgestellten Landessammlung am Standort Schloss Asparn/Zaya  gezeigt.

Märchen, Mythen und Symbole

Der Mensch und seine Geschichten

23. März - 24. Nov 2019

Märchen, Mythen und Legenden erzählen von fantastischen Welten und mutigen Helden. Seit Jahrtausenden werden sie von Generation zu Generation weitergegeben. Doch, was bewirken diese Geschichten in uns? Warum faszinieren sie uns? Mit der Ausstellung "Märchen, Mythen und Symbole. Der Mensch und seine Geschichten" zeigt das MAMUZ Museum Mistelbach, dass viele der Symbole und Geschichten, die uns heute umgeben, Jahrtausende alt sind.

Welche Bedeutung hatte der Apfel in antiken Schriften und was verbindet ihn mit Schneewittchen?

Woher kommt die Vorstellung von Drachen und Fantasiewesen und weshalb ist sie nach wie vor so populär? Auch Blockbuster aus Hollywood folgen in ihrer Dramaturgie einem uralten Schema, der sogenannten Heldenreise. Schon der antike Held Herakles musste zwölf Aufgaben bewältigen, um in den Olymp aufzusteigen, aber auch George Lucas schickte Luke Skywalker in der Star Wars-Saga auf Reisen, um das Gleichgewicht in der Galaxie wieder herzustellen. Was haben die beiden und die vielen anderen Helden gemeinsam?

Mit dieser Ausstellung begibt sich das MAMUZ auf die Spuren von Erzähl- und Bildtraditionen und zeigt, was allen Geschichten inne ist und wie sich Symbole und Geschichten im Laufe der Zeit verwandelten. Entdecken Sie diese Geschichten in einer spannenden Ausstellung neu!

 

 

Öffnungszeiten

Geöffnet
Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr
(An Feiertagen auch montags geöffnet)

Tickets
(das Ticket gilt für das gesamte Urgeschichtemuseum MAMUZ – Schloss Asparn/Zaya, Museum Mistelbach)

  • Erwachsene € 11,-
  • Ermäßigt € 9,-
  • Kinder € 3,-
  • Schüler im Klassenverband € 3,-
  • NÖ Card gültig für einmaligen Eintritt.

Erlebnisführungen für die ganze Familie:
jeden Samstag, Sonn- und Feiertag 13.00 und 15.00 Uhr

Co0016-32

Alle Freizeitideen des Benutzers

MAMUZ: Das neue Erlebnis- und Kompetenzzentrum für Urgeschichte, Frühgeschichte und Mittelalterarchäologie! Entdecken, staunen, ausprobieren!... [ mehr ]


     

     

     

     

    KELTENFEST

    KELTENFEST
    26. und 27 Mai 2018, 10-18 Uhr
    MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

    ES WIRD GEKÄMPFT. ES WIRD GEWERKT. ES WIRD KELTISCH.

    Am 26. und 27. Mai wird das archäologische Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya zum Schauplatz für die Kelten. Mit historischem Handwerk, keltischer Musik, buntem Aktivprogramm und wissenswerten Vorführungen versetzt das MAMUZ in die Zeit der Kelten zurück.

    Unter das Motto: „Es wird gekämpft. Es wird gewerkt. Es wird keltisch“ stellt das Keltenfest am 26. und 27. Mai 2018 das archäologische Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya: Eisen wird geschmiedet, aus Lederhäuten entstehen geschmeidige Gürtel und an den Feuerstellen kann ein Blick in den keltischen Kochtopf geworfen werden.

    Doch, was macht die Kelten aus? Wie lebten sie? Für welches Handwerk wurden sie sogar von ihren Feinden, den Römern, beneidet? Namhafte Reenactment-Darsteller zeigen am Keltenfest, wie der Alltag der Kelten gewesen hätte sein können, welches Handwerk sie ausübten, welche Kleidung und Waffen sie trugen und wie sie das Wissen der antiken Medizin nutzten.

    Ein Highlight des Keltenfestes ist die Befeuerung des keltischen Glasmacherofens. Dabei gibt es zu erfahren, wie der Bau eines solchen Ofens funktioniert, wie er geheizt werden kann und wie funkelnde Glasperlen für edle Schmuckstücke entstehen.

    Buntes Mitmachprogramm zaubert auch den jungen Gästen Begeisterung ins Gesicht: Speer werfen, Basteln mit Naturmaterialien, Töpfern, Schwert bemalen, Bogenschießen und vieles mehr lassen Geschichte zum Erlebnis werden. Die Musikgruppen Cantlon und Burning Mind sorgen mit schwungvoller Musik und historischen Klängen für die perfekte, musikalische Umrahmung des Keltenfestes.

    HUNNENFEST
    ES WIRD GERITTEN. ES WIRD GELAGERT. ES WIRD HUNNISCH.

    25. und 26. August 2018, 10-18 Uhr
    MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

    Sagenumwoben sind die Erzählungen über Attila dem Hunnenkönig und seine Reiterkrieger. Die hunnische Kampfkunst ist legendär, kein anderes Volk beherrschte sie wie die Krieger aus den weiten Steppen Zentralasiens. Doch, waren sie wirklich ungestüme Kämpfer, wie es Geschichten erzählen? Das Hunnenfest am 25. und 26. August 2018 im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya veranschaulicht mit beeindruckenden Reitershows, mongolischer Musik, Handwerkern und einem abwechslungsreichen Mitmachprogramm die Zeit der Hunnen.

    Die Hunnen faszinieren seit jeher durch abenteuerliche Erzählungen. Attila der Hunnenkönig und seine Reiterkrieger sind berühmt-berüchtigt für ihre Kampfkunst, die seinesgleichen sucht. Beim Hunnenfest am 25. und 26. August 2018 ist das archäologische Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya Schauplatz für das legendäre Reitervolk aus den weiten Steppen Zentralasiens.

    Wendig konnten die Hunnen ihre Pfeile vom Pferderücken aus in alle Richtungen abschließen. Damit überraschten sie ihre Feinde und hatten enormen Erfolg. Beim Hunnenfest zeigen die Reiterkrieger, welche erstaunliche Präzision und Geschicklichkeit für den Kampf vom Pferd nötig sind.

    Mit mitreißenden Trommelrhythmen von Kurul Dobosok und zentralasiatischen Klängen der Gruppe Sedaa lässt es sich in die musikalische Welt der Hunnen eintauchen. Die ausgefallenen Instrumente und mongolischen Kehlkopf-Gesänge versprühen den hunnischen Zeitgeist und laden zum Verweilen im herrlichen Ambiente des Schlossparks ein.

    Vielseitig war auch das hunnische Handwerk: Bogenbauer, Lederer, Schmiede und Filzmeister gewähren Einblicke in ihre Kunst und verraten die historischen Hintergründe ihres alten Handwerks.

    Ein buntes Mitmachprogramm lädt zudem ein, die hunnische Lebensweise kennenzulernen: Dabei zaubern Aktivstationen wie Töpfern, Filzen, Lasso werfen und Basteln mit Naturmaterialien auch den jungen Gästen Begeisterung ins Gesicht. Das Hunnenfest im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya beeindruckt mit Geschichten, Reitershows,  Musik, Handwerk und viel Mitmachprogramm: So wird Geschichte zum Erlebnis!

     

    TIPP Aktivwochenende Bogenschießen im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

    Am 1. und 2. September 2018 kann der Besuch des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya mit Bogenschießen verknüpft werden. Im Rahmen des Aktivwochenendes haben große und kleine Besucher die Möglichkeit, ihre Geschicklichkeit mit Pfeil und Bogen zu testen.

     

    NACHT DER KELTISCHEN FEUER
    13. Oktober 2018, 17 – 22 Uhr
    im MAMUZ Schloss Asparn/Zaya

     

    Entdecken Sie bei der Nacht der keltischen Feuer am 13. Oktober die mystische Welt der Kelten. Wenn Lagerfeuer und Fackeln brennen, keltische Krieger historische Überlieferungen nachstellen, Handwerker Einblick in ihre feurige Kunst gewähren und Märchenerzähler von den geheimnisvollen Welten unserer Vorfahren erzählen, wird Geschichte zum Erlebnis.

    Am 13. Oktober entsteht bei der Nacht der keltischen Feuer im archäologischen Freigelände des MAMUZ Schloss Asparn/Zaya eine geheimnisvolle Atmosphäre. An diesem Abend belagern keltische Darsteller die historischen Wohn- und Werkstätten. Sie stellen historische Überlieferungen nach und lassen damit die Zeit vor 2500 Jahren wieder aufleben. Mit Schaustücken, die Archäologie, Geschichte und Komik vereinen, wird die Geschichte den großen und kleinen Gästen näher gebracht.

     

    Die Kelten waren besonders geschickte Handwerker. Ihre Schmiede waren damals sogar die gefragtesten in ganz Europa. Bei der Nacht der keltischen Feuer gibt es jene Handwerke der Kelten zu sehen, für die Feuer unerlässlich war: Der Schmied lässt das Eisen glühen und befeuert den Rennofen, die Glasmacher formen Ringe und Armreifen, die Töpferer brennen ihre Gefäße und mit Pflanzen wird im großen Kessel Wolle gefärbt.

     

    Über den Speiseplan vor 2.500 Jahren wissen Archäologen mittlerweile auch einiges. Ein Gericht, das damals auf dem Speiseplan stand - das Ritschert - wird bei der Nacht der keltischen Feuer im großen Kessel über Feuer gekocht und darf verkostet werden. Darüber hinaus gibt es Räucher- und Kräuterkunde sowie einige Handwerke zum selbst aktiv werden: etwa Funken schlagen, Zinn gießen, Holz prägen oder Kerzen rollen.

     

    Umrahmt wird die Nacht der keltischen Feuer mit sanften Harfenklängen, Flöten, packenden Dudelsackrhythmen und von Märchen und Geschichten, die in die mystische Welt der Kelten blicken lassen.

    Steckbrief

    +43(0)2572/20719
    Schlossgasse 1
    2151 Asparn

    Lageplan anzeigen | Routenplanung


    EUR 11,00 - Erwachsene
    Dienstag – Sonntag: 10 – 17 Uhr
    (An Feiertagen auch montags geöffnet)
    Transparent Transparent Transparent
    Anzeige