Looshaus

Das Looshaus am Michaelerplatz zählt zu den architektonisch eindruckvollsten Gebäuden Wiens.

Geschichte

1909 erteilte Leopold Goldmann Adolf Loos den Bauauftrag. Adolf Loos hatte schon zu Bauzeiten des Hauses die Politiker, die Presse und die Öffentlichkeit gegen sich.

Schmähungen wie "Kanalgitterhaus", "marmorierte Kokskiste", "Ungetüm", "Heuschober" u.s.w. waren zu hören. Doch Loos konnte seine Vorstellungen großteils durchsetzen.

1938 kam die Vertretung der Firma Opel in das Looshaus. Die Vitrinen und die kostbare Täfelung wurden entfernt, das Portal verändert.

1944 Ein Bombeneinschlag im benachbarten Hochhaus zog auch das Looshaus in Mitleidenschaft. 

1947 wurde das Haus unter Denkmalschutz gestellt.

1987 Eine positive Wende im Schicksal des Looshauses trat ein, als das berühmteste moderne Gebäude Wiens in den Besitz der Raiffeisenbank Wien überging. Durch den neuen Hausherrn erfolgte eine komplette Renovierung des Gebäudes.

2001 Die von Franz Werfel angesprochene innere Kraft des Looshauses ist heute noch spürbar und Ansporn für die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien, weiter in eine moderne, dynamische Zukunft zu sehen.

Steckbrief

(05) 1700-92114
Michaelerplatz 3
A-1010 Wien (W)

Lageplan anzeigen | Routenplanung


Transparent Transparent Transparent
Anzeige