Die Innsbrucker Hofkirche mit dem Grabmal Kaiser Maximilians I. ist das bedeutendste Denkmal in Tirol und das großartigste aller Kaisergräber in Europa. Es ist Zeugnis einer weit über den deutschen Sprachraum hinausgehenden europäischen Hofkunst, für die Maximilian I. und Ferdinand I. die besten Künstler der Zeit wie Albrecht Dürer, Peter Vischer d.Ä., Alexander Colin u.a. beschäftigten.Zeit.

Die von den Habsburgern geprägte Hofkunst in Innsbruck ist international, jedoch auch lokalen Traditionen verbunden. Kaum eine andere Herrschergestalt ist im Gedächtnis der Bevölkerung so lebendig geblieben wie Maximilian I. (1459-1519). Mit seinem Namen verbindet sich die zentrale Stellung Innsbrucks in Europa zu jener Zeit.

Das Grabmal Kaiser Maximilians

28 überlebensgroße Bronzestandbilder, welche die Verwandtschaft Kaiser Maximilians sowie seine Vorbilder zeigen, flankieren das Hochgrab. Die Empore zieren die Statuetten der Schutzheiligen des Hauses Habsburg. Die zum ursprünglichen Konzept gehörigen Büsten der römischen Imperatoren (zwanzig sind erhalten) befinden sich heute in der Ambraser Sammlung.

Die Bronzestatuen und Heiligenstatuetten von hervorragender künstlerischer Qualität bilden mit dem Kenotaph das größte europäische Kaiserdenkmal aller Zeiten. Die Hofkirche wird im Volksmund auch "Schwarz Mander-Kirche" genannt.

Die Silberne Kapelle

Die an die Hofkirche anschließende Silberne Kapelle über dem ehemaligen Stadtgraben (heute Durchfahrt) ließ Erzherzog Ferdinand (1529-1595) als Grabkapelle 1578 erbauen und 1587 erweitern.

Der Altar mit in Silber getriebenen Reliefs von Anton Ort zeigt Maria umgeben von marianischen Symbolen, die der Lauretanischen Litanei entnommen sind. Die Lauretanische Litanei wurde vom Hofprediger Erzherzog Ferdinands, Petrus Canisius, im deutschen Sprachraum bekannt gemacht. Erzherzog Ferdinand ließ auch die erste Loretokapelle im deutschen Sprachraum in der Haller Au zwischen Innsbruck und Hall errichten.

ZUM 450-JAHR-JUBILÄUM DER EBERT-ORGEL

Mit dem Bau der Innsbrucker Hofkirche und der Fertigstellung des weltberühmten Grabmals für Kaiser Maximilian I. setzte Kaiser Ferdinand I. seinem legendären, Innsbruck besonders zugetanen Großvater ein Denkmal. 1561, vor 450 Jahren, wurde in diesem neu errichteten Gotteshaus die prächtige Orgel des Ravensburger Meisters Jörg Ebert abgenommen.

Das Jubiläum der Ebert-Orgel, die als einzigartiges Klangmonument der Renaissance bis heute beinahe unverändert erhalten blieb und nach der viel beachteten Restaurierung durch Jürgen Ahrend 1977 zu den bedeutendsten und ältesten spielbaren Orgeln weltweit zählt, ist Anlass für ein vielfältiges Festprogramm.

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Steckbrief

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Hofkirche
A-6020 Innsbruck (T)

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