Höhlen & Grotten im Naturpark Eisenwurzen

Folgende Höhlen und Grotten warten darauf, von Ihnen entdeckt zu werden:

Beilstein Eishöhle

Der Besuch dieser Höhle ist ein einzigartiges Erlebnis. Sie liegt inmitten eines Hochwaldes 1230 m Höhe. Bis zu 14 m spiegelblankes Eis bedecken den Boden der Höhle. Vor allem im späteren Frühjahr bietet die Höhle spektakuläre Eisbildungen.

Um die Höhle und ihre Eisbildungen zu schützen, darf sie nur von einer begrenzten Zahl von Besuchern in Begleitung eines geprüften Höhlenführers besucht werden.

Anmeldungen erbeten an:
GeoZentrum (Gemeindeamt)
A - 8922 Gams bei Hieflau

Tel:  +43 (0) 3637/206
Fax: +43 (0) 3637/206-6

 

Odelsteinhöhle

Die 470 m lange Höhle liegt im hinteren Johnsbachtal. Sie ist eine der wenigen Höhlen in der Schieferzone der Ostalpen und bildete sich in einem erzführenden Kalk. Im Umkreis der Höhle wurde seit der Mittleren Bronzezeit vor 4000 Jahren und später im Mittelalter Kupfererz abgebaut In der Höhle selbst wurde der Naturzustand weitgehend beibehalten.

Ein Besuch vermittelt das unbeschreibliche Gefühl des Höhlenforschers beim Vordringen in bisher unbekannte Tiefen. Eindrucksvoll sind die Sintersäulen und die Tropfsteinbildungen.

Die Besonderheit der Höhle sind jedoch die Sinterablagerungen an den Wänden, wie etwa der „Tintenfisch“ mit seinen bizarren „Armen“. Nur mehr in Resten vorhanden sind die berühmten blauen Eisenblüten.

Die Odelsteinhöhle ist nur mit Führung zugänglich.

Anmeldungen erbeten an:

Gasthaus Kölblwirt
Fam. Wolf-Berghofer
8912 Johnsbach 65

Tel.: +43 (0) 3611/216
Fax: +43 (0) 3611/339

Kraushöhle in Gams

Die 340 Meter lange Kraushöhle in der Gamser Nothklamm ist ein Ort der Superlative: Ihre Besonderheit liegt im gemeinsamen Vorkommen von zahlreichen kleinen, im Licht funkelnden Gipskristallen und Tropfsteinen.

Sie ist eine der ältesten Schauhöhlen Österreichs und war die erste elektrisch beleuchtete Höhle der Welt (die Stromleitungen wurden allerdings aus Kostengründen nach wenigen Jahren wieder entfernt).

Weiters ist sie die größte gipsführende Höhle des deutschen Sprachraums und überhaupt die einzige Schauhöhle Europas, in der Schwefelwasserstoff den Kalk zu Gips umgewandelt hat.

Öffnungszeiten:
1. Mai bis 31. Oktober täglich
Mo und Di geschlossen,
außer an Feiertagen
Sommerferien
09:00 bis 16:00 Uhr geöffnet
übrige Zeit gegen Voranmeldung



Anmeldungen erbeten an:
GeoZentrum (Gemeindeamt)
A - 8922 Gams bei Hieflau 145
Tel: +43 (0) 3637/206 oder

Familie Mitterbäck
Tel.: +43 (0) 3637/360
Fax: +43 (0) 3637/2066

Gansergrotte, Landl

300 m über der Enns in Mooslandl liegt die Hochfläche der Sulza. Gebildet wird sie von einem festen Konglomerat aus der Eiszeit.

Vor 340.000 Jahren schob ein Riesengletscher seine Eismassen durch das Ennstal. Die heute fest verbundenen Gerölle wurden als Schotter in einem Schmelzwassersee am Rand des Gletschers abgelagert.

Am Rand der Hochfläche befindet sich die Gansergrotte. Zwischen 1831 und 1869 wurden hier unterirdisch Mühlsteine für die Bauernmühlen der Umgebung und für Quadersteine und Türeinfassungen hergestellt.

Auf einer gemütlichen Wanderung in Landl sollte man unbedingt einen Abstecher zur Ganser Grotte machen. Diese liegt am Rand der Hochfläche der Sulza in Mooslandl direkt am Gasteiger Rundwanderweg und ist frei zugänglich.


Anmeldungen erbeten an:

GeoZentrum (Gemeindeamt)
A - 8922 Gams bei Hieflau

Tel: 03637/206
Fax: 03637/2066

Weiterführender Link:
GeoLine

Steckbrief

Naturpark Steirische Eisenwurzen (8 Angebote & Ideen)
+43 (0) 3637/206
Gams bei Hieflau 145

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