museum der völker

Das 1995 gegründete Museum beherbergt Objekte aus Afrika, Asien und Indonesien, die der Fotograf und Journalist Gert Chesi über 50 Jahre lang gesammelt und als Schenkung 2016 der Stadt Schwaz überlassen hat.
Die kulturwissenschaftlich und kunsthistorisch außergewöhnliche Sammlung fordert auf kulturelle Vielfalt, historische und aktuelle Gesellschaftsentwürfe und unterschiedliche Lebensweisen von Menschen zu thematisieren. Sie bietet außerdem die Möglichkeit, über den eigenen Standpunkt nachzudenken, sich mit anderen Kulturen auseinanderzusetzen. Respekt ist die Haltung, mit der im Museum der Völker dem „Anderen“, aber auch dem „Eigenen“ begegnet wird. Wir freuen uns über einen offenen Dialog mit allen Besucherinnen und Besuchern.
Unsere Gesellschaft braucht Orte, die sich mit der Lebensweise, der Vielfalt, der Geschichte und Gegenwart des Zusammenlebens von Menschen verschiedenster Kulturen auseinandersetzen. Dabei geht es nicht nur um das „Staunen“, sondern um das Verbinden mit der eigenen Lebensrealität – und einer Standortbestimmung des eigenen Blicks. Das Museum der Völker soll ein lebendiger Ort für die Auseinandersetzung mit sozial und kulturell relevanten Themen sein.

Das Museum der Völker lädt ein
- zur eigenen Standort-Bestimmung
- zu einem Blickwechsel
- zu einem Perspektivenschwenk
- auf einen Aussichtspunkt
- mit Ausblick

 

Co0016-32

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    MAASAI

    Baumeisterinnen

    von Ololosokwan
    Ausstellung vom 5. Mai – 4. Nov. 2018

     

    Eingebettet in die Kulisse der Hochlandebenen Serengeti und Maasai Mara sind Maasai Frauen verantwortlich für den Bau und den Erhalt der traditionellen Hütten (Enkaji). Anhand von zehn Maasai Baumeisterinnen aus Ololosokwan in Tansania und der Präsentation ihrer erbauten Gebäude ermöglicht die Ausstellung eine baukulturelle Annäherung an Lebensgeschichten und Alltag dieser Frauen und so Einblicke ins heutige Leben der Maasai.

    Eine Kooperation mit dem Frauenmuseum Hittisau, kuratiert von Cornelia Faißt.

    Bild: Naserian Kipees, Baumeisterin aus Ololosokwan. Foto: karinnussbaumer.com

    UNVERGESSEN

    MACHEN

    Ausstellung vom 17. März bis 4. November 2018

    Zäsur, Ende, Abschied, Neubeginn oder Schwelle? Der Tod ist für Menschen ein Mysterium - und gleichzeitg die einzigeSicherheit im Leben. Wie die Lebenden mit den Verstorbenen umgehen, ist von Kultur zu kultur verschieden und zeigt, welche Bedeutung der Tod im Leben hat. 
    Die Ausstellung widmet sich Ritualenzu Verabschiedung, Erinnerung und Ahnenverehrung bei den Ga und Fante in Ghana, den Ewe in Togo, den Toraja auf Sulawesi, den Yoruba in Nigeria, den Tiroler_innen in Tirol. Die gezeigten Objekte stammen aus privaten wie öffentlichen Sammlungen.

    Foto: Fantasy Coffin, Kane Kwei, ca. 1965, Sammlung Schell Collection, Graz, Foto: Gert Chesi

    Steckbrief

    +43/(0)5242/66090
    St. Martin 16
    A-6130 Schwaz (T)

    Lageplan anzeigen | Routenplanung


    EUR 11,00 - Erwachsene
    Museum / Café / Shop: Donnerstag - Sonntag von 10h-17h

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